Biografie

Name: Aïda Baur-de Steffani
Geburtsdatum: 1942 in Schuls (Schweiz)

Aïda wuchs in einer mehrsprachigen Umgebung im Kanton Graubünden und im Raum Basel auf. Die Schulzeit absolvierte sie in der Schweiz und in Frankreich. Schon als junge Frau faszinierte sie die Gestaltung von Mode und Design. Mangels Unterstützung lernte sie «einen seriösen Beruf» – wie sie es nennt – als Kaufmännische Angestellte.

Nach ihrer Heirat im 1966 bekam sie zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn, welchen sie den grössten Teil ihrer Zeit widmete. Gleichzeitig suchte sie nach Ausdrucksformen für ihre Liebe zur Kunst und Design. Sie fand viele Wege um ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen und beschäftigte sich intensiv mit der Garten- und Dekorationsgestaltung ihres Hauses. Ihre Interessen reichten von der antiken und traditionellen bis zur modernen Kunst. Auf ihren Reisen zu einer Vielzahl von Ländern wurde sie mit unterschiedlichen Kulturen konfrontiert und von neuartigen Techniken, Materialien und Farben inspiriert.

Museums- und Galerienbesuche rund um Europa, im Orient und in Asien, sowie die internationale Kunstausstellung Art in Basel wurden im Laufe der Zeit immer wichtiger. Ihre Teilzeitarbeit in einem Künstlerbedarfladen war eine optimale Umgebung, um mit der Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen, als auch mit verschiedenen Künstlern und ihren Arbeiten in Kontakt zu treten. Das motivierte sie, ihre lang ersehnte Leidenschaft auf die Leinwand zu bringen und so malte sie ihr erstes Bild.

Sie beschrieb die Erfahrung mit ihrem ersten Bild – ein 100 x100 cm Acryl auf Leinwand – wie folgt: «Mein erstes Bild, mit dem Titel «Unterdrückung», war für mich wie eine Offenbarung und gab mir ein befreiendes Gefühl».

Angeregt von der neuen Erfahrung und motiviert von Familie und Freunden, welche überrascht waren über ihr Talent, beschloss sie es nicht bei dem einen Bild zu lassen. Immer mehr wurde das Malen zu einer Notwendigkeit um ihre Emotionen, Gedanken und Eindrücke zu verarbeiten.

Ihre Bilder sind abstrakt, expressiv und fast etwas mystisch. Sie vermitteln eine klare Botschaft und sollen Stimmungen einfangen, sowie Gegensätze und Missstände der Welt aufzeigen. Aïda's Ziel ist es, den Betrachter zum Innehalten und Nachdenken anzuregen.